Christmas Around The World

Ein Weihnachtsliedoratorium

Mit mir entdecken Sie fantastische Orte

Christmas around the World – eine Weihnachtsreise

Der Kammerchor Acûstico und das 2025 gegründete Blechbläserensemble nehmen Sie unter der Leitung von Julian Hauptmann mit auf eine musikalische Reise durch die weihnachtliche Welt. Jeder Abschnitt des Programms steht dabei für ein anderes Land oder eine andere Region – verbunden durch eigens für diesen Abend komponierte und arrangierte Zwischen- und Vorspiele von Helmut Lammel, die die einzelnen Stationen kunstvoll miteinander verknüpfen und das Konzert zu einem geschlossenen musikalischen Ganzen formen.

Den Auftakt bildet mit Joy to the World ein weltweit bekanntes Weihnachtslied, das gleichsam als musikalischer Reisepass dient. Von dort führt der Weg zunächst nach Deutschland: Vier sehr unterschiedliche Werke zeigen die Vielfalt der deutschen Weihnachtstradition – vom volksliedhaften Ton bis zur romantischen Liedkunst.

Es folgt ein Abstecher nach Frankreich, wo drei Lieder die pastorale, oft tänzerische und farbenreiche Klangwelt der französischen Noël-Tradition entfalten. Anschließend geht die Reise weiter nach England: Zwei englische Carols stehen für die besondere Verbindung von Schlichtheit, Wärme und festlicher Würde, die diese Musik auszeichnet.

Mit den nächsten drei Stücken wenden wir uns Osteuropa zu – einer Region, in der Weihnachtsmusik oft von tiefer Innigkeit, archaischen Klängen und einer besonderen Nähe zur Volksmusik geprägt ist. Von dort aus führt der Weg nach Südamerika, wo mit der Missa Criolla von Ariel Ramírez rhythmische Energie und geistliche Tiefe aufeinandertreffen.

Ein weiterer Halt gilt den USA, bevor die Reise schließlich wieder in Deutschland endet: Zwei abschließende Werke schlagen den Bogen zurück zur heimischen Weihnachtstradition und lassen das Konzert festlich ausklingen – mal a cappella, mal mit Pauken und Trompeten.

Der Kammerchor Acûstico singt überwiegend a cappella, wird aber immer wieder vom Blechbläserensemble unterstützt. Durch wechselnde Besetzungen – Soli, Frauen- und Männersätze, Tutti, reines Blech, Glocken, Pauken und Percussion – entsteht ein vielgestaltiges Weihnachtsliederoratorium.

Und falls Sie sich fragen, ob es am Ende noch eine Zugabe gibt: Ja. Und sie ist so bekannt, dass man sie eigentlich überall auf der Welt sofort mitsingen könnte.

Kammerchor Acustico

„Selten erscheint eine Passion so sehr als Herzensangelegenheit wie hier“,


schrieb die Hannoversche Allgemeine Zeitung 2023 über ein Konzert des Kammerchors Acûstico. Auf dem Programm stand Bachs Matthäus-Passion, aufgeführt gemeinsam mit dem während der Corona-Pandemie gegründeten eigenen Orchester.


Der Chor wurde 2013 von Julian Hauptmann und fünf Sängerinnen und Sängern gegründet und gastierte bereits kurz darauf mit Bachs Weihnachtsoratorium im Sendesaal des NDR. Heute prägt er mit rund 15 Konzerten pro Jahr das Musikleben in Hannover und der Region – in Konzertsälen und Kirchen ebenso wie an ungewöhnlichen Orten, etwa in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Konzertreisen und CD-Aufnahmen unterstreichen die Qualität und Vielseitigkeit des Ensembles.


Zum Repertoire gehören chorsinfonische Werke wie Brahms’ Deutsches Requiem oder Mozarts Requiem ebenso wie geistliche und weltliche A-cappella-Werke vom Frühbarock bis zur Moderne.


Mitsingen

Sonus Aes

Nach drei Aufführungen von Händels Messias mit dem Kammerchor Acûstico gründeten Mike Gerges und Julian Hauptmann das Blechbläserensemble Sonus Aes. Bereits wenige Monate später präsentierte das Ensemble sein erstes Programm „Lieder von Liebe und Sehnsucht“, in dem Arrangements, Originalkompositionen und weltliche Chorwerke miteinander verbunden wurden.


Kurz darauf folgte die Einladung, gemeinsam mit dem Kammerchor Acûstico Neukompositionen von Peter Walz auf CD einzuspielen. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2026 geplant.


Mit dem Programm „Christmas Around The World“ werden Sonus Aes mit dem Kammerchor Acustico und Julian Hauptmann unter anderem in Brüssel auf Einladung des EU-Parlaments zu Gast sein.


Julian Hauptmann

Julian Hauptmann wurde im fränkischen Bad Windsheim geboren und machte erste musikalische Erfahrungen im Windsbacher Knabenchor. Dem damaligen Leiter Karl-Friedrich Beringer verdankt er noch heute wesentliche musikalische Impulse. Er studierte zunächst Gesang bei Professorin Charlotte Lehmann in Hannover. 2014 wurde er dann Ensemblemitglied an der Hamburger Kammeroper.


2016 schloss sich in Bayreuth ein Dirigierstudium bei GMD Stefan Fraas an. Schon in der Bayreuther Zeit arbeitete er regelmäßig mit professionellen Orchestern wie der „Vogtland Philharmonie“ oder dem "Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen". Im August 2020 gründete er das "Junge Orchester Hannover" mit dem er im Oktober 2020 in Hildesheim mit dem Requiem von Johannes Brahms debütierte. Von 2020 bis 2022 studierte Hauptmann als Stipendiat "Orchestral Conducting" am Royal Birmingham Conservatoire. Im Juli 2022 schloss er das Studium mit Auszeichnung ab. Im Juni 2021 gewann er den „Guy Woolfenden Prize“ für junge Dirigenten. Im August 2021 war er Halbfinalist bei der „Ionel Perlea International Conducting Competition


Seine Leidenschaft gilt in besonderer Weise dem Chorgesang. Dem Kammerchor Acûstico ist er seit dessen Gründung im Jahr 2013 als künstlerischer Leiter eng verbunden. Seit Juli 2023 ist Julian Hauptmann künstlerischer Leiter des renommierten AmadeusChor Neuendettelsau.