Jesu, meine Freude

Werke von Bach, Mendelssohn, Bruckner und Gunsenheimer

Programm:




Exultate Deo - Scarlatti


Unsere Trübsal - Johann Bach


Jauchzet dem Herrn alle Welt - Mendelssohn


Wer bis an das Ende beharrt - Mendelssohn


Locus Iste - Bruckner


Jesu, meine Freude - Bach

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Zwischen Barock und Gegenwart - Geistliche Musik im Dialog der Zeiten


Dieses Konzert verbindet barocke Meisterwerke mit zeitgenössischer Chormusik. Im Zentrum steht die Motette „Jesu, meine Freude“ von Johann Sebastian Bach – ein Höhepunkt protestantischer Kirchenmusik. Ergänzt wird das Programm durch Werke der Bach-Familie sowie von Heinrich Schütz.


Diesen historischen Klangwelten werden moderne geistliche Kompositionen von Gustav Gunsenheimer gegenübergestellt, darunter seine eindrucksvolle Evangelienmotette „Vater Unser“.


Kurze Erläuterungen zwischen den Werken ordnen die Musik zeitlich und theologisch ein und lassen so einen lebendigen Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart entstehen.


Es musiziert der Kammerchor Acustico unter der Leitung von Julian Hauptmann.


Kammerchor Acustico

„Selten erscheint eine Passion so sehr als Herzensangelegenheit wie hier“,


schrieb die Hannoversche Allgemeine Zeitung 2023 über ein Konzert des Kammerchors Acûstico. Auf dem Programm stand Bachs Matthäus-Passion, aufgeführt gemeinsam mit dem während der Corona-Pandemie gegründeten eigenen Orchester.


Der Chor wurde 2013 von Julian Hauptmann und fünf Sängerinnen und Sängern gegründet und gastierte bereits kurz darauf mit Bachs Weihnachtsoratorium im Sendesaal des NDR. Heute prägt er mit rund 15 Konzerten pro Jahr das Musikleben in Hannover und der Region – in Konzertsälen und Kirchen ebenso wie an ungewöhnlichen Orten, etwa in der Justizvollzugsanstalt Hannover. Konzertreisen und CD-Aufnahmen unterstreichen die Qualität und Vielseitigkeit des Ensembles.


Zum Repertoire gehören chorsinfonische Werke wie Brahms’ Deutsches Requiem oder Mozarts Requiem ebenso wie geistliche und weltliche A-cappella-Werke vom Frühbarock bis zur Moderne.


Mitsingen

Julian Hauptmann

Julian Hauptmann wurde im fränkischen Bad Windsheim geboren und machte erste musikalische Erfahrungen im Windsbacher Knabenchor. Dem damaligen Leiter Karl-Friedrich Beringer verdankt er noch heute wesentliche musikalische Impulse. Er studierte zunächst Gesang bei Professorin Charlotte Lehmann in Hannover. 2014 wurde er dann Ensemblemitglied an der Hamburger Kammeroper.


2016 schloss sich in Bayreuth ein Dirigierstudium bei GMD Stefan Fraas an. Schon in der Bayreuther Zeit arbeitete er regelmäßig mit professionellen Orchestern wie der „Vogtland Philharmonie“ oder dem "Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen". Im August 2020 gründete er das "Junge Orchester Hannover" mit dem er im Oktober 2020 in Hildesheim mit dem Requiem von Johannes Brahms debütierte. Von 2020 bis 2022 studierte Hauptmann als Stipendiat "Orchestral Conducting" am Royal Birmingham Conservatoire. Im Juli 2022 schloss er das Studium mit Auszeichnung ab. Im Juni 2021 gewann er den „Guy Woolfenden Prize“ für junge Dirigenten. Im August 2021 war er Halbfinalist bei der „Ionel Perlea International Conducting Competition


Seine Leidenschaft gilt in besonderer Weise dem Chorgesang. Dem Kammerchor Acûstico ist er seit dessen Gründung im Jahr 2013 als künstlerischer Leiter eng verbunden. Seit Juli 2023 ist Julian Hauptmann künstlerischer Leiter des renommierten AmadeusChor Neuendettelsau.