Felix Mendelssohn Bartholdy: Elias
Kammerchor Acustico
Suon Di Corda
Elias: Jakub Malatinec
Sopran: Jana Daubner
Alt: Isabel Grübl
Tenor: Adnan Barami
Julian Hauptmann
Der Kammerchor Acustico
„Selten erscheint eine Passion so sehr als Herzensangelegenheit wie hier" titelte 2023 die Hannoversche Allgemeine Zeitung über ein Konzert des Kammerchors Acustico. Auf dem Programm stand die Matthäus Passion von Bach die der Chor mit Seinem zwei Jahre vorher gegründeten Orchester während der Corona Pandemie aufführte. Der junge Chor wurde 2013 von dem Dirigenten Julian Hauptmann und fünf Sängerinnen und Sängern gegründet. Schon nach kurzer Zeit folgte das erste Gastspiel im Sendesaal des NDR mit dem Weihnachtsoratorium von Bach. Seitdem prägt der Chor das musikalische Leben Hannovers und der Region. Neben chorsinfonischen Werken wie dem deutschen Requiem von Brahms oder dem Mozart-Requiem gehören geistliche und weltliche Motetten, sowie a-capella Werke vom Frühbarock bis in die Moderne zum Repertoire des Chores. Ca. 15 Konzerte jährlich in Konzertsälen und Kirchen, aber auch an ungewöhnlichen Orten wie der Justizvollzugsanstalt Hannover, sowie regelmäßige Konzertreisen stemmen die engagierten Chorsänger jährlich. Diverse CD Aufnahmen zeugen von der Qualität des niedersächsischen Chores.

Jana Daubner
Jana Daubner begann ihre Gesangsausbildung im Alter von 9 Jahren an der Kreismusikschule Tirschenreuth und setzte sie dort bis zu ihrem Studium fort. Nach dem Besuch des musischen Gymnasiums in Bayreuth studierte sie an der Musikhochschule in München unter Ingrid Kaiserfeld klassischen Gesang.
Sie wirkte im Theater Plauen-Zwickau bei Produktionen wie der Mono-Oper Anne Frank mit und gestaltete bereits zahlreiche Oratorien, beispielsweise das Weihnachtsoratorium von J. S. Bach, die Schöpfung von J. Haydn und den Messiah von G. F. Händel.

Isabel Grübl
Die in Nürnberg geborene Mezzosopranistin Isabel Grübl ist für
ihr besonderes und dunkles Timbre bekannt und konzertierte
bereits mit namhaften Orchestern, wie der Kammerphilharmonie
Ingolstadt, dem Jewish Chamber Orchestra Hamburg, dem
Detmolder Kammerorchester und den Bamberger Symphonikern.
Isabel schloss im Sommer 2024 den Master Gesang an der
Hochschule für Musik Würzburg, wo sie als Prinz Orlovsky
(Johann Strauss: Die Fledermaus), Juno (Georg Friedrich Händel:
Semele), der Trommler (Viktor Ullmann: Der Kaiser von Atlantis)
und Eva (Bohuslav Martinů: Komödie auf der Brücke) zu sehen
war. Zuletzt hat sie in einer Produktion der Würzburger
Opernschule die Rolle der Gisèle Celan-Lestrange in der
Kammeroper Herzland von Sarah Nemtsov gesungen. Aktuell
führt sie ihr Studium in der Meisterklasse bei Jochen Kupfer an
der HfM Würzburg fort.
Künstlerische Impulse erhielt sie durch Meisterkurse bei
Christiane Libor, Anne Schwanewilms, Sir Thomas Allen, Anne
Sophie von Otter und Joyce DiDonato. Isabel war mit Lied- und
Konzertprogrammen bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-
Partenkirchen und dem Festival junger Künstler Bayreuth zu
Gast. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Carl-Orff-
Gesangswettbewerb und des Fritz-Wunderlich-Förderpreises,
sowie Stipendiatin des Richard-Wagner-Stipendiums. 2024 erhielt
sie den Nachwuchspreis Kultur ihrer Heimatstadt Altdorf bei
Nürnberg. Im vergangenen Somemr wurde sie beim 2.
Internationalen Gesangswettbewerb Young Voices Alpe Adria des
Musikvereins Graz mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Adnan Barami
Adnan Barami erhielt früh Unterricht in Klavier, Gesang und
Klarinette und wirkte bei Theaterproduktionen der
Kreismusikschule Tirschenreuth sowie des Landestheaters
Oberpfalz mit. Nach Abschluss des Musikabiturs mit Hauptfach
Klarinette, folgte zunächst eine Ausbildung zum Gesundheits- und
Krankenpfleger, bevor er das künstlerische Aufbaujahr an der
Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg anschloss.
Das Bachelorstudium Gesang absolvierte Adnan an der Hochschule
für Musik Würzburg bei Prof. KS Jochen Kupfer. Dort übernahm er Rollen in
Hochschulopern und wirkte an zahlreichen Lied- und Konzertprojekten mit. Seit Oktober 2025 setzt er seine Ausbildung im Master Oper an der Hochschule für Musik,
Theater und Medien Hannover in der Gesangsklasse von Prof. Dr. Peter Anton Ling
fort.
Neben seinem Studium sammelt er vielfältige Bühnenerfahrungen: Als studentischer
Gastsänger ist er im Opernchor des Mainfranken Theaters Würzburg engagiert und
übernimmt in der Spielzeit 2024/25 die Partie des 2. Handwerksburschen in Wozzeck
von Alban Berg. Als Konzertsänger tritt er regelmäßig auf, zuletzt als Tenorsolist in
Oratorien, Weihnachts- und Passionskonzerten.

Jakub Malatinec
Jakub Orpheus Malatinec wurde 1999 in Duisburg geboren. Er studierte von 2022 bis 2026 klassischen Gesang an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" in der Klasse von Prof. KS Matthias Henneberg. Zuvor studierte er Musikwissenschaften und Italienisch an der Humboldtuniversität zu Berlin. Seine musikalische Ausbildung begann bereits früh mit Unterricht in Violine und Viola sowie einer langjährigen Schauspiel-, Tanz- und Gesangsausbildung an der Stage-Factory Berlin. Prägend für seine musikalische Entwicklung war die langjährige Mitgliedschaft im Staats- und Domchor Berlin unter der Leitung von Prof. Kai-Uwe Jirka. Dort wirkte er sowohl solistisch als auch chorisch in zahlreichen Konzert-, Opern- und CD-Produktionen mit.
Als Sänger widmet sich Jakub Malatinec insbesondere dem Konzert- und Ensemblegesang. Seit 2024 ist er Mitglied des Dresdner Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann, wo er auch solistische Aufgaben übernehmen konnte. Konzerte und solistische Engagements führten ihn unter anderem an Kantaten und Oratorien von Christoph Graupner, Johann Sebastian Bach, Heinrich Schütz sowie Georg Philipp Telemann und Dietrich Buxtehude vorbei. Auch im Bereich Neue Musik erfuhr Jakub Malatinec durch die Mitwirkung im Vokalensemble AuditivVokal, einem Projekt mit Georghes Aphergis und Uraufführung von verschiedenen zeitgenössischen Komponisten Freude an experimentellem Musizieren. 2025 folgte außerdem ein Soloengagement in der Uraufführung der Produktion "Krabat" am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau, sowie ein Engagement für den Solisten in Carmina Burana.
Hartwig Meinecke
Hartwig Meynecke(Violine)begann das Violinspielim Alter von sechs Jahren.Schon als Kind erhielt erüber das Instrumentalspiel hinausgehende musikalische Ausbildung als Sänger im Knabenchor Hannover.Er studierte an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Oswald Gattermann (Heutling Quartett) und Adam Kostecki (Meisterschüler vonOistrach).Zahlreiche Meisterkurse rundeten seine Studien ab. Hartwig Meyneckes Repertoire reicht von Barock bis Jazz/Rock/Pop; er spielte u.a. in der Jungen Deutschen Philharmonie, mit Concerto Brandenburg (Alte Musik), sowie mitLillo Scrimaliin der DSDS Liveband. Erwar Konzertmeister im Jungen Sinfonieorchester Hannover und im Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachen JPON.Regelmäßig steht er heute mit dem Kammerorchester Suon di Corda als Konzertmeister auf der Bühne.Über 20 Jahre lang war er Mitglied imVokalsolistenensemble Hannover-Harmonists.Seit Ende der 90er Jahre tritt er gemeinsam mit seiner Frau Monika Meynecke (Klavier) als Salonmusik-Duo BelAmi auf.Neben seiner Konzerttätigkeit als Violinist und Sänger, die ihn bisher auf 5 Kontinente führte, arbeitet Hartwig Meynecke als Instrumentalpädagoge, Dozent in der LandesmusikakademieWolfenbüttel und alsArrangeur und Komponis
Julian Hauptmann
Julian Hauptmann wurde im fränkischen Bad Windsheim geboren und machte erste musikalische Erfahrungen im Windsbacher Knabenchor. Dem damaligen Leiter Karl-Friedrich Beringer verdankt er noch heute wesentliche musikalische Impulse. Er studierte zunächst Gesang bei Professorin Charlotte Lehmann in Hannover. 2014 wurde er dann Ensemblemitglied an der Hamburger Kammeroper.
2016 schloss sich in Bayreuth ein Dirigierstudium bei GMD Stefan Fraas an. Schon in der Bayreuther Zeit arbeitete er regelmäßig mit professionellen Orchestern wie der „Vogtland Philharmonie“ oder dem "Jungen Philharmonischen Orchester Niedersachsen". Im August 2020 gründete er das "Junge Orchester Hannover" mit dem er im Oktober 2020 in Hildesheim mit dem Requiem von Johannes Brahms debütierte. Von 2020 bis 2022 studierte Hauptmann als Stipendiat "Orchestral Conducting" am Royal Birmingham Conservatoire. Im Juli 2022 schloss er das Studium mit Auszeichnung ab. Im Juni 2021 gewann er den „Guy Woolfenden Prize“ für junge Dirigenten. Im August 2021 war er Halbfinalist bei der „Ionel Perlea International Conducting Competition
Seine Leidenschaft gilt in besonderer Weise dem Chorgesang. Dem Kammerchor Acûstico ist er seit dessen Gründung im Jahr 2013 als künstlerischer Leiter eng verbunden. Seit Juli 2023 ist Julian Hauptmann künstlerischer Leiter des renommierten AmadeusChor Neuendettelsau.
















